Trennung verarbeiten: Phasen, Gefühle und Wege zurück zu sich selbst
Jacqueline Klemke · 7 Min. Lesezeit
Eine Trennung erschüttert oft mehr als die Beziehung selbst: Alltag, Zukunftspläne, Freundeskreis und manchmal auch das eigene Selbstbild. Ob Sie verlassen wurden oder selbst gegangen sind – Trauer, Wut und Erleichterung können sich abwechseln. Das ist normal.
Die typischen Phasen
Viele Menschen erleben zunächst Schock und Nicht-wahrhaben-Wollen, dann starke Gefühle wie Wut, Schmerz oder Schuld. Später folgt eine Phase der Neuorientierung, in der Sie beginnen, Ihr Leben neu zu gestalten.
Diese Phasen verlaufen selten geradlinig. Rückschritte gehören dazu und bedeuten nicht, dass Sie „es nicht schaffen“.
Was im Alltag hilft
Feste Routinen geben Halt: Schlaf, Bewegung, regelmäßige Mahlzeiten. Sprechen Sie mit Menschen, denen Sie vertrauen. Reduzieren Sie bewusst den Kontakt über soziale Medien, wenn er Sie immer wieder zurückwirft.
Schreiben Sie auf, was Sie aus der Beziehung mitnehmen möchten – und was nicht.
Wenn Kinder betroffen sind
Als Eltern bleiben Sie ein Team, auch wenn die Partnerschaft endet. Klare Absprachen, verlässliche Übergaben und der Verzicht auf Abwertungen vor den Kindern entlasten alle Beteiligten.
Wie systemisches Coaching unterstützt
Im Coaching sortieren wir Gefühle und Gedanken, stärken Ihre Ressourcen und richten den Blick Schritt für Schritt nach vorn. Sie entscheiden, in welchem Tempo. Fühlen Sie sich dauerhaft hoffnungslos, ist die TelefonSeelsorge unter 0800 111 0 111 rund um die Uhr erreichbar.
Weiterführende Fachquellen
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